WLAN Optimierung
Stabiles WLAN
statt toter Ecken
Schwaches WLAN ist fast nie ein Problem des Routers. In den allermeisten Fällen ist es ein Planungsproblem: zu wenige Access Points, falsch platziert, auf überfüllten Kanälen, oder ein einzelnes Gerät, das ein ganzes Stockwerk versorgen soll. Wir messen die tatsächliche Abdeckung, finden die Ursache und bauen ein WLAN, das auch dann trägt, wenn alle gleichzeitig darauf zugreifen.
Messung statt Raten
Wir arbeiten mit echten Messwerten zu Signalstärke, Störquellen und Kanalbelegung – nicht mit dem Balkensymbol am Handy.
Abdeckung, die trägt
Access Points dort, wo sie gebraucht werden. Sauberes Roaming, damit Geräte beim Gehen nicht an einem schwachen Signal hängen bleiben.
Was wir bei der WLAN
Optimierung machen
WLAN Ausleuchtung
Messung der tatsächlichen Signalstärke in allen Räumen – inklusive der Stellen, an denen es erfahrungsgemäß nicht funktioniert: Stiegenhaus, Keller, Lager, Terrasse.
Access Point Platzierung
Position, Anzahl und Ausrichtung der Access Points auf Basis der Messung. Ein gut platzierter Access Point ersetzt drei schlecht platzierte.
Kanäle & Frequenzen
Sauberes Kanalmanagement auf 2,4 GHz, 5 GHz und – wo sinnvoll – 6 GHz. Gerade in dicht bebauten Wiener Lagen ist das oft der entscheidende Hebel.
Roaming & Bandsteering
Konfiguration, damit Notebooks und Handys beim Wechsel zwischen Access Points sauber übergeben werden statt an einem alten Signal zu kleben.
Gäste-WLAN
Getrenntes Gastnetz mit eigener Zugangsseite und eigenen Regeln – ohne Zugriff auf interne Geräte, Kassensysteme oder Server.
Kontrolle nach der Umsetzung
Nachmessung nach der Installation. Erst wenn die Werte im gesamten Objekt passen, ist die Arbeit fertig.
Warum WLAN in der Praxis schwach ist
Die häufigste Ursache ist Bausubstanz. Stahlbetondecken, Brandschutztüren, Fliesenspiegel, Aufzugsschächte und selbst beschichtete Fensterscheiben dämpfen das Signal massiv. Ein Access Point, der auf dem Papier 30 Meter schafft, kommt in einem Altbau mit tragenden Ziegelwänden oft keine zwei Räume weit.
Der zweite Grund ist Nachbarschaft. In dicht bebauten Lagen funken dutzende Netze auf denselben Kanälen. Ohne Kanalplanung konkurrieren alle um dieselbe Luft – jeder erhöht die Sendeleistung und macht es damit für alle schlechter.
Der dritte Grund ist Aufrüstung nach Gefühl: erst ein Repeater, dann noch einer, dann ein Mesh-Set aus dem Elektromarkt. Jeder Repeater halbiert im Zweifel die Bandbreite. Wir setzen stattdessen auf verkabelte Ubiquiti UniFi Access Points mit zentralem Controller – dann bleibt die Leistung dort, wo sie hingehört.
Fragen zu WLAN Optimierung
Nein. Die Sendeleistung ist gesetzlich begrenzt und das schwächste Glied ist meist das Endgerät. Ein Handy kann nicht lauter zurückrufen, egal wie stark der Router sendet. Mehrere gut platzierte Access Points lösen das Problem, ein stärkerer Router nicht.
Nur als Notlösung. Jeder Funk-Hop kostet Bandbreite und erhöht die Latenz. Wo ein Kabel möglich ist, ist ein verkabelter Access Point immer die bessere und langfristig günstigere Lösung.
Die Messung ist meist an einem Termin erledigt. Die Umsetzung hängt davon ab, ob Kabel nachgezogen werden müssen – ohne Verkabelung oft ein Tag, mit Verkabelung entsprechend länger.